an viele gedacht

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an ihn -Jimmy Hendrix – , der hier gern war. An Orson Welles, der
hier gern in den Fischbüdchen aß, an Christina und ihren Partner
aus New York, die wir hier kennengelernt haben.

die blaue Lagune

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wir haben uns schon überlegt dieses Bild als Vergrößerung unseren
Freunden zu schenken, die auch mal dort hin fliegen wollen. Das
gibt es aber schon. Machen wir statt dessen einen Gang durch den
Hafen, es wird hier auch gearbeitet.

Romantik

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habe ich zuviel versprochen? …. wirklich sehr portugiesisch!

der Muezin ruft

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=mP0Hhj7ZkLI
das hat er all die Tage in Essaouira gemacht. Immer pünktlich
früh morgens um 5:30, mittags, abends. Damit wir uns erinnern
können habe ich dieses kleine Video ins web gestellt.
Hier ist es schon Mittag in der Neustadt .

Kabira unsere gute Reiseleiterin

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Es ist gut einen Ansprechpartner in Essaouira zu haben. Von den
dreien hat Kabira für uns alles gebucht und erklärt, z.B. soll
man reagieren, wenn nachts jemand an die Haustür des Apartments
klopft? Nein !! Riegel bleibt vor. Ist uns mehrmals passiert mit
großer Hartnäckigkeit. Kann mir Fatima beim Kauf einer Djellabah
helfen? Ja, und sie kann auch wie eine Einheimische handeln.
Wo geht man am besten Essen? Im Restaurant Layouni! Zu
weiteren Empfehlungen kommt es noch auf einem weiteren
Bildbericht. Kabira hat uns auch erklärt, dass Ait el Kebir ist,
das islamische Opferfest, an dem alle Moslems in
Marokko und anderswo zu Hause feiern und alle Geschäfte
geschlosen sind. Kabira ist an “Ait el Kebir” geboren und
hat deshalb den Namen Kabira bekommen. Zu erreichen ist
sie hier.

Opferfest

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Wir haben uns gewundert, warum es soviel Schafe in der Stadt gab
und diese mit  Handkarren durch die Straßen gefahren wurden.
Kabira hat uns dann alles erklärt.  Sie werden alle geopfert.
Das Opferfest ist ein hoher islamischer Feiertag. Jede Familie,
die es sich leisten kann, kauft ein Schaf, opfert es und
demonstriert damit auch seinen sozialen Status. Schafe kosten
zwischen 150  bis 300 Euro. Viel Geld für die meisten
marokkanischen Familien. Geschächtet (Halal) wird zu Hause
und man feiert ein großes Familienfest. Wer mehr wissen will
schaut hier nach.
Wer noch mehr Bilder sehen möchte schaut sich die Diaschau
an.

Ait el Kebir

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pünktlich um 9:00 Uhr hörte in der Stadt plötzlich das Blöken
der Schafe auf den Terrassen auf. Wir wunderten uns erst ein wenig,
aber dann wurde es bald klar.
Das Opferfest hatte begonnen und mehr und mehr Schaffelle
hingen zum Trocknen vor den Türen und auf den Brüstungen.

unser Spitzenrestaurant

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Es begann mit einem Spaziergang in die Mellah (verlassenes
jüdisches Stadtquartier). Hier haben wir das Resto Miyame
entdeckt. Im Bild die zur Strasse offene, einsehbare Küche
und die fantastischen Köchinnen.
Es gab Sardinen mit Chermoula (Salzzitrone, Zitronensaft,
Oliven und Gewürze),Couscous agneau, den klassischen
Thé menthe und den Thé Royal mit Rosen, Minze, Sternanis,
Zimt. Das ganze kostete unter 100 DH (1o.– €uro) und war
das bisher beste gewürzte Essen. Vielfach wird die Würzung
in den Restaurants dem europäischen Geschmack angepasst,
hier ist wirklich alles Original. Ein weiteres Mal haben
wir hier noch Fisch in Orangensauce und auch die Harira
(Ramadansuppe), die um 3 DH (€ -.30) und die Tagine Kefte
(Lammhack mit Tomaten) gegessen, alles super gewürzt.
Das Rezept für die Chermoula gibt es hier. Nebenbei es
gab hier eine neue Musikempfehlung und für mich eine
Entdeckung in Marokko: Souad Massi der Star aus Algerien
(tolle Stimme, tolle Rai Rhythmik).
Hier geht es direkt in das Restaurant.

Sardinen vom Grill als Alternative

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man kann natürlich auch hier speisen. Hierzu gehört ein wenig
marokkanischer Gleichmut und viel Hygiene-Toleranz.
Das preiswerte Mittagessen wird in einem der kleinen Imbisse
vor dem Lokal mit qualmendem Grill in der Rue Hasr zubereitet
und mit den Fingern gegessen. Wir hatten es vom Teller
ohne Gabel und Messer. 5 Sardinen, Brot und Mineralwasser.
Es sollte 160 DH kosten. Das ist soviel, wie man im Layoune
für ein ganzes Menu für 2 Personen ausgibt. Ein Kellner aus
dem benachbarten Imbiss half uns dann, den Preis auf
angemessene 40 DH zu senken. 30 DH wäre auch noch genug.
Hat aber trotzdem gut geschmeckt und war nicht
folgenreich. Unser Rat: Vorher nach dem Preis fragen. Es war
übrigens das erste und einzige Mal das wir so dreist betuppt
wurden.

die Sardinen

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Unser 2. Rat: die Fische im Souk kaufen und dann bei einem
Griller zubereiten lassen. Einen sehr schönen Platz dazu gibt es
gleich neben dem Souk für Fische.
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