von der Synagoge in der Oranienburger haben wir den Bogen
zum Jüdischen Museum  gespannt.

…ca. 7 Jahre ist es her, da war ich schon mal im Jüdischen Museum.
Hannelore war nocht nicht dort. Hier eine ganz persönliche Bildersicht.
Persönlich, weil ich an meine jüdische Patentante H i r s c h gedacht habe.
Sie hat im Exil in Golders Green in London überlebt. Ich konnte sie nach
dem Krieg dort besuchen. Es ist also ihr Museum, es bietet eine
Dauerausstellung, die den Besuchern eine Entdeckungsreise durch
die deutsch-jüdische Geschichte und Kultur von den frühesten
Zeugnissen über das Mittelalter bis in die Gegenwart bietet.

Fangen wir an mit dem Raum, der uns am meisten beeindruckt hat,
dem Holocaustturm 

Die Achse des Holocausturms steigt leicht Sie endet in einem 24m hohen
leeren Raum dem Holocaust Turm. Der Raum wird w eder klimatisiert noch
künstlich beleuchtet. Nur durch die schräge Öffnung fällt Licht. Von außen
dringen Geräusche ein Daniel Libeskind genannt. Erst später wurde er als
ein Ort interpretiert, der an die Opfer
des Holocaust erinnert. Liebeskinds Architektur ist auch weiterhin offen
für eine eigene ganz andere Deutung. Ich bin traurig geworden über das
was in Deutschland passiert ist.
Im Garten des Exils habe ich gespürt, wie es den Vertriebenen gegangen
sein muss, also auch meiner Patentante H i r s c h RIP

Die Achse des Exils führt ins Freie. Auf einem schrägen
Bogen stehen 49 geneigte Stelen. Sie sind mit Erde gefüllt und mit Ölweiden
bepflanzt. Im Sommer bilden die Blätter ein Dach aus Laub.
Das Exil bedeutet Rettung und Sicherheit. Durch die Flucht aus Deutschland
und die Ankunft in der Fremde waren mit Gefühlen der Desorientierung
verbunden. Den Flüchtlingen fiel es schwer Boden unter den Füßen zu bekommen.

Unsere Geschichte ist aber auch voller Hoffnung. Hier symbolisiert durch
den Baum der Wünsche. …. auch wir haben unsere Wünsche dort aufgehängt.

Was wären wir ohne die Musik. Hier aus einer urjüdischen Laute.

und erst ohne die Tierkreiszeichen und die Horoskope.

Als Text wäre besser. Nicht vergessen. Touch your nose!

… dafür steht mein Name in hebräisch.

Die Blume dieses Tages ist weiß und weint.
Wer sich mehr für die Architektur interessiert. Der zinkverkleidete Liebeskind-Bau
ist ein ungewöhnliches Bauwerk, das neue Maßstäbe setzt, denn die Beziehung
zwischen Museumsinhalt und Architektur ist hier einmalig. Die Architektur, reich
in ihrer Symbolkraft, macht deutsch-jüdische Geschichte erlebbar und
spricht die Sinne und Gefühle der Menschen an. Hier ein paar Architekturbilder

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